Ein Zauberhut

Neulich sah ich ein Bild, das mich schmunzeln ließ, aber auch nachdenklich machte.

Es war Faschingszeit und ein kleines Mädchen marschierte zur Schule. Auf dem schmalen Rücken trug sie ihre Pflicht – den schweren Schulranzen, doch auf dem kleinen Kopf steckte ein rosa glitzernder Feenhut.

Ich empfing den Anblick dieses kleinen Wesens als ein Zeichen der heutigen Wirklichkeit. Nicht einmal Kinder haben Zeit sich nur dem Zauber des Moments zu widmen! Oder doch? Vielleicht geht es genau darum, die kurzen Momente der Glückseligkeit zu genießen, ohne die üblichen Lasten zu beachten? Denn das scheint eben das Geheimnis des Glücks zu sein – im Hier und Jetzt die Freude zu finden, anstatt nach ihr zu suchen.

Wir neigen dazu das Glück zu suchen, unterschätzen aber oft die kleinen Freuden, messen ihnen nicht die gebührende Wichtigkeit bei. Wenn wir allerdings lernen auch bei Anstrengungen eine gute Seite zu sehen, unserem Herz zu folgen, wenn es nur ein wenig schneller zu schlagen beginnt, auf das Kind in uns hören, dann werden wir mit Sicherheit mehr hellere Seiten im Leben entdecken. Also Zauberhut auf und los zur Sonne – ohne die Last auf unserem Rücken zu beachten!

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Hexen, Magie – was soll denn das?

Wenn Sie, lieber Leser, jetzt erstaunt die Augen reiben, weil Sie denken: „Wir leben doch in einer modernen Welt!“ – dann muss ich Sie enttäuschen.
Ja, es gibt sie – die modernen Hexen und Hexer, und weil ich der Meinung bin, dass es nichts gibt, was es nicht gibt, möchte ich Ihnen die neuzeitlichen Zauberer vorstellen.

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