Ein Zauberhut

Neulich sah ich ein Bild, das mich schmunzeln ließ, aber auch nachdenklich machte.

Es war Faschingszeit und ein kleines Mädchen marschierte zur Schule. Auf dem schmalen Rücken trug sie ihre Pflicht – den schweren Schulranzen, doch auf dem kleinen Kopf steckte ein rosa glitzernder Feenhut.

Ich empfing den Anblick dieses kleinen Wesens als ein Zeichen der heutigen Wirklichkeit. Nicht einmal Kinder haben Zeit sich nur dem Zauber des Moments zu widmen! Oder doch? Vielleicht geht es genau darum, die kurzen Momente der Glückseligkeit zu genießen, ohne die üblichen Lasten zu beachten? Denn das scheint eben das Geheimnis des Glücks zu sein – im Hier und Jetzt die Freude zu finden, anstatt nach ihr zu suchen.

Wir neigen dazu das Glück zu suchen, unterschätzen aber oft die kleinen Freuden, messen ihnen nicht die gebührende Wichtigkeit bei. Wenn wir allerdings lernen auch bei Anstrengungen eine gute Seite zu sehen, unserem Herz zu folgen, wenn es nur ein wenig schneller zu schlagen beginnt, auf das Kind in uns hören, dann werden wir mit Sicherheit mehr hellere Seiten im Leben entdecken. Also Zauberhut auf und los zur Sonne – ohne die Last auf unserem Rücken zu beachten!

Mehr

Seteeria – Das Wiedersehen

Seit einigen Tagen ist der zweite Teil meiner Trilogie „Seteeria – Das Wiedersehen“ bei Amazon erhältlich. Vorerst als e-book. Ich freue mich, dass es geklappt hat, auch wenn ich mich bei den Lesern für die kleine Verspätung entschuldigen muss.

Öfters wurde ich schon gefragt, an wen sich das Buch eigentlich richtet. Das ist eine schwierige Frage. Ich habe anfangs an meine Kinder gedacht und die waren damals noch keine Teenager. Aber das Buch hat sein Eigenleben entwickelt. Meine ganze Natur spiegelt sich darin wieder: die Liebe zu Grenzwissenschaften, zur Natur, zu den Menschen – und zur Menschheit. Die unendliche Neugier, der Wunsch den Einblick in das Jenseitige zu bekommen,  der Wunsch das Geistige zu erfassen und den Fortschritt in der Wissenschaft, wenn auch aus einem bescheidenem Niveau, zu beobachten.

Mehr

Psychopharmaka: Gefahren im Alltag

Letztens habe ich (schon wieder!) einen Artikel über die erschreckende Gebrauchszunahme von Psychopharmaka gelesen. Dazu fiel mir folgendes ein: Immer mehr Menschen gehen einen scheinbar einfachen Weg und helfen sich bei der Bewältigung vom Alltagsstress durch Einnahme von Psychopharmaka.

Ich finde es traurig. Die schnelle Lebensweise, steigernde Anforderungen, lassen viele Menschen immer weiter abdriften. In eine scheinbar leichtere Welt, in der die Leistung auf höchstem Niveau selbstverständlich ist und man mühelos die Mittel dazu findet, die eigenen Kräftereserven unendlich zu nutzen. Leider hat alles seinen Preis. Wie verschiedene Ärzte und Wissenschaftler warnen, können im Fall von Medikamenteneinnahme durch gesunde Menschen gefährliche Langzeitschäden auftreten und in unnatürlicher Leistungfähigkeit, im Burnout und Depressionen enden.

Mehr

Die Kinder in meinen Büchern

Kinder haben ihre Schwächen und ihre Stärken. Im Unterschied zu den Erwachsenen lernen die Kinder in meinen Geschichten, ihre Schwächen zu beherrschen und die Stärken zu fördern: weil sie offen und neugierig sind!

Ich möchte aber die Grenze nicht beim Erwachsenwerden ziehen… denn wir alle haben ein inneres Kind in uns und wenn wir es zulassen, sehen wir die Welt mit ganz neuen Augen. Begeistert nehmen wir alles auf, schnell verarbeiten wir den Schmerz und Traurigkeit, wohl wissend, dass uns jederzeit etwas Neues, Spannendes erwartet.

Die Frische eines Kindes, die Unvoreingenommenheit, die Ehrlichkeit, die Neugier, die Hoffnung – es ist so vieles, was wir von den Kindern lernen können und sollen!

 

Mehr