Das Leuchten der Zellen: Fritz-Albert Popp

Es ist ein tröstender Gedanke, dass es immer wieder Wissenschaftler wie Fritz-Albert Popp gibt, die für ihre Entdeckungen gerade stehen, auch wenn es mit unangenehmen – ja sogar vernichtenden – Konsequenzen verbunden ist. Fritz-Albert Popp, der laut Lynne McTaggart in „The Field“ schon seit seiner Kindheit versucht hatte, den Sinn der Welt zu ergründen, fand die Biophotonen – das Licht unserer Zellen! Dass alle lebendigen Zellen Licht ausstrahlen, ist ein inzwischen nachgewiesener und wissenschaftlich fundierter Effekt: nur, wie man damit umgeht, zeigt wie so oft, wie sehr sich die Schulwissenschaft von den angeblich unseriösen Forschern abgrenzt. Wie sehr man sich auf das Bewährte und das Bekannte verlässt und alles, was nicht in die gewohnten Regeln passt, als Scharlatanerie verunglimpft.

Das Leuchten lebender Zellen ist so ein Beispiel. Fritz-Albert Popp hat in umfangreichen Untersuchungen erforscht, dass das Licht, das von den Zellen eines Blattes ausgeht, dann schwächer wird, wenn dieses Blatt verwelkt. Ähnlich verhält es sich in einem anderen Beispiel: die Eier eines freilaufenden Huhnes leuchten stärker, als die einer Industriehenne aus einer künstlich beleuchteten Legebatterie.

Da sich die Lichtstrahlen unserer Zellen in einem geordneten Muster überlagern, glaubt Popp fest daran, dass unsere Zellen – ja, die gesamte lebende Materie auf unserem Planeten – durch Lichtschwingungen verbunden ist. So können sich Resonanzen erklären lassen, die innerhalb unseres Körpers, aber auch zwischen Pflanzen, Tieren und Menschen passieren. Dem gegenüber steht die Meinung der etablierten Wissenschaftler, die zwar inzwischen das Leuchten der Zellen anerkennen, aber die Theorie einer Resonanz ablehnen.

Fritz-Albert Popp ist Wissenschaftler und Philosoph. Dass er nach einem Sinn hinter seinen Entdeckungen sucht, macht ihn mir sympathisch. Und dass er bei seiner Meinung bleibt, ist mutig und gibt mir die Hoffnung, dass wir vielleicht auch einmal auf wissenschaftliche Weise bestätigt bekommen, was viele schon erahnen und wissen.

Artikel über Fritz-Albert Popp bei Spiegel Online / Heise Technology Review

5 Kommentare

  1. admin
    13. Feb 2012

    Lieber Ted Rahe, vielen Dank für Ihre interessanten Kommentare! Die Reihenfolge ist hier so gelöst, dass der neueste Kommentar immer oben steht.

  2. Ted Rahe
    13. Feb 2012

    Hallo, ich bin mit der Struktur von Foren nicht sonderlich vertraut. Mein zweiter Beitrag müßte natürlich vor dem ersten stehen. Tschuldigung

  3. Ted Rahe
    13. Feb 2012

    Die Antwort muß ich mir wohl selbst geben. Das müssen allerdings Wissenschaftler sein, die keine Haustürglocke mit Klangröhren und keinen Hund haben. Oder die ein schlechtes Gehör haben und nicht wahrnehmen, daß, wenn der Hund bellt, die Klangröhren mitschwingen. Für diese Wissenschaftler gilt im übertragenen Sinn das Gleiche, was Prof. Möller (TH Braunschweig) 1959 einem Kanidaten während der mündlichen Prüfung zum Vorexamen sagte: „Was, Sie haben als Junge nie eine Batterie auseinander genommen? Und Sie wollen Diplom-Ingenieur werden? Wir sehen uns in einem halben Jahr wieder.“

    • Danuta Morawska
      13. Feb 2012

      Ja. Es gibt sie!
      Das ist auch der Grund, warum Fritz-Albert-Popp so hart kämpfen musste.
      Leider kann ich heute nicht mehr online bleiben, aber ich freue mich über Ihr Interesse!

  4. Ted Rahe
    12. Feb 2012

    Wissenschaftler, die das Prinzip der Resonanz ablehnen, gibt’s die ???

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